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Pilgern im SalzburgerLand

Auf einer Reise Natur und Gastfreundschaft genießen und zu sich selbst finden. „Modernes“ Pilgern hat heute nicht mehr nur mit religiösen Motiven zu tun, sondern ist in den meisten Fällen eine Kombination aus der Suche nach Ruhe, Ausgleich und der Sehnsucht nach Selbstfindung. Das SalzburgerLand bietet Pilgern viele Möglichkeiten dazu. Durch Eugendorf selbst führen sogar zwei sehr populäre Pilgerwege.

Jakobsweg

Viele verbinden mit dem Jakobsweg das Land Spanien und die wunderschöne Stadt Santiago de Compostela, die mit dem Grab des heiligen Jakobus den „Endpunkt“ der Pilgerreise auf dem „Camino Santiago“ darstellt. Schon die erste Erwähnung dieses Weges aus dem Jahre 1047 bringt das Grab damit in Verbindung. Jakobus, so sagt man, kam in seiner Tätigkeit als Missionar bis nach Spanien. Aber er wollte zurück in die Heimat Jerusalem und wurde dort vom herrschenden König Herodes Agrippa hingerichtet. Seinen Leichnam transportierte man nach Spanien, wo über seinem Grab erst eine Kapelle, dann eine Kirche und viel später eine Kathedrale erbaut wurde.

Wenige wissen aber, dass es zahlreiche Jakobswege gibt, die quer durch Europa führen. Bereits seit dem Mittelalter gibt es diese Wege, die die Jakobskirchen und –kapellen verbinden. Die Wege stehen alle unter dem Zeichen der wohlbekannten Muschel, die ein Symbol der Jakobsweg-Pilgernden ist. Die Muschel war immer schon ein Zeichen der Pilger – in frühen Zeiten diente sie als Besteck, Trinkschale und auch als Werkzeug. Die Symbolik ist geblieben und so markiert sie viele Pilgerwege. 

Der Salzburger Weg führt zunächst durch das Salzburger Seenland, über Henndorf und Eugendorf in die Stadt Salzburg und weiter nach Großgmain, Bad Reichenhall, Unken und Lofer bis zur Tiroler Grenze.

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St. Rupert Pilgerweg 

Es war in einer Zeit der Unruhen und des religiösen Umbruchs, in der der adelige Bischof Rupert seine Heimat verließ, um die frohe Botschaft in die Welt hinauszutragen. Rupert selbst verstand sich immer als Pilger um Christi Willen und als Nachfolger der Apostel – im Jahre 650 brach Rupert auf, um neue Wege zu erkunden und die frohe Botschaft zu verkünden. Alleine oder mit Begleitern hat er so viele Strecken zurückgelegt.

Der Hauptweg, der auch Bayern und Salzburg verbindet, führt von Altötting durch den Rupertiwinkel, vorbei an der Stadt Traunstein und weiter nach Bad Reichenhall. Der Endpunkt ist das Grab des Hl. Ruperts in Salzburg, dessen Gebeine im Hochaltar des Salzburger Doms liegen.

Wer im bayerischen Waging abzweigt, der kann über Laufen, Oberndorf, Seekirchen und Eugendorf weiter in Richtung Salzburg. Von Eugendorf aus kann auch die mehrere Tagesetappen dauernde Route durch das Salzkammergut, also über den Fuschlsee und Wolfgangsee, zur Postalm und weiter über Annaberg nach Bischofshofen nehmen. Und von dort geht es weiter in die Stadt Salzburg. Diese Route durch das SalzburgerLand bzw. Oberösterreich ist reich an vielen landschaftlichen Eindrücken und deswegen sehr beliebt bei Pilgern. Das Zeichen des Rupertwegs ist das Rupertuskreuz als ein wichtiges Symbol des christlichen Glaubens und findet sich in den Schildern, die auch als Wegweiser dienen, wieder.