Sicherheit beim Urlaub im Salzburger Land

Bei jedem Urlaub sind nicht nur der Spaß und die Erfahrung wichtig, sondern auch der Sicherheitsaspekt soll im Vordergrund stehen. Besonders im Sommerurlaub werden oftmals die Risiken unterschätzt.

Wandern ist für die ganze Familie ein großer Spaß und eine wunderbare Art Sport mit Ausflug und Action zu verbinden. Es gibt aber viele Risiken die bei einem Wanderurlaub mit der Familie zu beachten sind. Damit Ihnen Ihr Urlaub immer in guter Erinnerung bleibt haben wir einige Familien-Wandertipps für Sie im Folgenden angeführt.

Die Ursache der häufigsten Beschwerde von Sommerurlaubern aus und in allen Ländern ist gleichzeitig der schönste Grund Sommerurlaub zu machen: die SONNE. Zu häufig werden die Gefahren die sie mit sich bringt auf die leichte Schulter genommen. Einige Tipps, damit sie keine nachhaltigen Schäden davontragen während Sie entspannen, haben wir für Sie zusammengefasst.

Sicherheit bei Ihrem Wander-Urlaub im Salzburger Land

Mit Kindern wandern macht Spaß! Damit Sie und Ihre lieben Kleinen auch sicher und wohlbehalten wieder nach Hause kommen, finden Sie hier die besten und wichtigsten Tipps für gefahrlose Bergtouren mit der ganzen Familie. Die Tipps wurden freundlicherweise vom Verein für mehr Kindersicherheit „Du und die Gefahr“ zur Verfügung gestellt!

Die besten Wandertipps zur Routenplanung

•             Planen Sie Ihre Touren genau und passen Sie die Route an den Schwächsten der Gruppe an.
•             Mit Kindern sollte die Route abwechslungsreich gewählt werden und weder zu lang noch zu steil sein.
•             Machen Sie regelmäßig Pausen, am besten bei Berghütten, Aussichtsplattformen, Seen oder anderen Attraktionen.
•             Mit Kindern bieten sich für Pausen ein Spielplatz, Tiergehege, ein Bach oder ein paar Kletterfelsen an.
•             Unterwegs motivieren Sie Kinder durch kurze Spielchen, Wanderlieder und kleine Wettbewerbe (z.B. „Wer findet den schönsten Wanderstock?“ …).
•             Bleiben Sie immer auf den markierten Wegen zu Ihrer eigenen Sicherheit und vor Respekt und Schutz der Tier- und Pflanzenwelt.
•             Auf die richtige Ausrüstung kommt es an:  Feste Wanderschuhe mit gutem Profil sind unverzichtbar. Sie sorgen auf unebenen und rutschigen Wegen für guten Halt. Wasserabweisende oder gar wasserdichte Schuhe können von Vorteil sein, wenn man doch einmal einen Bach überqueren muss.
Laufen Sie auf alle Fälle neue Schuhe vorher ein, denn Blasen an den Füßen können einem den ganzen Spaß an der Wanderung zunichte machen.
Die Kleidung sollte dem Wetter angepasst sein. Mehrere dünne Schichten ermöglichen es, auf Wetteränderungen zu reagieren.
Auch bei schönstem Sommerwetter, sollte man auf Regenkleidung nicht verzichten. Wetterumschwünge kommen in den Bergen oft unvorhersehbar und sehr schnell.
•             Sonnenschutz darf in keiner Grundausstattung fehlen. Die Intensität der UV-Strahlen nimmt mit Höhe der Berge zu.
•             Wenn Sie mit kleinen Kindern unterwegs sind, sollten Sie auch die Möglichkeit haben, diese notfalls zu tragen. Mittlerweile gibt es ganz hervorragende Tragegestelle. Kinderwagen und Buggy eignen sich nur auf festen und weniger steilen Wegen.

Das gehört in den Wanderrucksack:

•             Genügend Getränke, am besten auch etwas Warmes in der Thermoskanne
•             Gesunde leichte Jause, z.B. Obst, Gemüse, Brote, Müsliriegel, Kekse
•             Notfallpaket mit Taschenlampe, Streichhölzer oder Feuerzeug, Erste-Hilfe-Tasche
•             Decke
•             Mobiltelefon – über Notruf 140 (Bergrettung) oder Euro-Notruf 112 (vorher SIM-Karte aus dem Telefon nehmen) können Sie Hilfe holen.
•             Wanderkarten
•             Für die Kleinsten: Ersatzkleidung, denn auch bei strahlendem Sonnenschein kann ein Ausflug in den Bach für nasse Kleidung sorgen.
•             Für die Kleinsten: ein bergtaugliches Kuscheltier
•             Für die Kleinsten: süße Trostpflaster für kritische Situationen

Umweltbewusst wandern!

Nehmen Sie leere Flaschen und Verpackungen wieder mit ins Tal oder entsorgen Sie diese in den vorgesehenen Behältern. Erwachsene haben hier eine Vorbildfunktion zu leisten!

Für den Notfall gerüstet!

•             In einem Notfall kann ein Mobiltelefon Leben retten. Überprüfen Sie, ob es auch aufgeladen ist, bevor Sie die Wanderung beginnen und wie Sie im Notfall Zugang zu allen Netzen haben. Beachten Sie hier die Bedienungsanleitung Ihres Mobiltelefons.
•             Die Bergrettung hat den Notruf 140 Der Euro-Notruf 112
•             Hinterlassen Sie bei Bekannten, Verwandten oder im Urlaub im Hotel die geplante Tour und die Dauer Ihrer Tour, sowie Ihre Mobilfunknummer.
•             Vertrauen Sie auf die Erfahrungen von Einheimischen, Bergführern oder Hüttenwirten gerade bei Streckenverläufen und Wettervorhersagen.
•             Beachten Sie auch die Wettervorhersagen in den Medien. Wichtig sind nicht nur Temperatur, Regen oder Sonnenschein, sondern auch Wind- und Sichtverhältnisse.
•             Dichter Nebel und aufziehende Wolken können innerhalb kürzester Zeit die Sicht massiv beeinträchtigen und die Orientierung erschweren.

Sonnenschutz auf den Bergen und am Wasser

Körper und Seele sehnen sich nach den wärmenden Sonnenstrahlen. Nicht nur auf unsere Gemütsverfassung wirkt sich das Sonnenlicht positiv aus, auch zur Bildung von Vitamin D und wichtigen Hormonen wird es gebraucht. Neben Licht und Wärme ist auch die UV-Strahlung Teil der Sonnenstrahlen. UV-Strahlung ist unsichtbar, ein Zuviel davon verursacht Sonnenbrand und schädigt die Haut.

Hauttyp Lichtschutzfaktor Sonne und Baden Sonnenschutz für die Haut Sonnenschutz für die Augen Sonnenschutz für Kinder Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Hauttypen

Hauttyp               Merkmale          Reaktion der Haut          Eigenschutzzeit

Typ I      sehr helle Haut, helle Augen, rötliche Haare      wird rot, bräunt nicht, bekommt schnell Sonnenbrand 5 – 10 Min
Typ II     helle Haut, helle oder dunkle Augen, blonde Haare       wird rot, bräunt selten, bekommt rasch Sonnenbrand 10 – 20 Min
Typ III   hellbraune Haut, dunkelblonde oder brünette Haare   bräunt durchschnittlich, bisweilen Sonnenbrand             15 – 25 Min
Typ IV   braune Haut, dunkle Augen, dunkle Haare         bräunt schnell, selten Sonnenbrand      20 – 30 Min

Lichtschutzfaktor

Verwenden Sie Sonnenschutzpräparate mit einem Ihrem Hauttyp entsprechenden Lichtschutzfaktor. Der Lichtschutzfaktor gibt an, wie viel länger als dem Hauttyp entsprechend Sie in der Sonne bleiben dürfen, ohne eine Sonnenbrand zu erleiden. Mit Hauttyp I zum Beispiel dürfen Sie ohne Sonnenschutz 10 Min in der Sonne bleiben. Verwenden Sie eine Sonnencreme mit Lichtschutzfaktor 8, heißt das, dass Sie 80 Min in der Sonne bleiben dürfen (10 Min x Lichtschutzfaktor 8 = 80 Min) Diese Zeitspanne sollte aber nicht bis zur letzten Minute ausgeschöpft werden.

Sonne und Baden

Da Sonnenbaden und Schwimmen gern kombiniert werden, sollte Ihr Sonnenschutz auch wasserfest sein. Die Sonnenstrahlen dringen durch die Wasseroberfläche. Trocknen Sie sich nach dem Baden gut ab, denn Wassertropfen wirken wie eine Lupe und verstärken die Wirkung der Sonnenstrahlen. Nach dem Baden sollte der Sonnenschutz neu aufgetragen werden, auch bei wasserfesten Sonnencremes. Wiederholtes Auftragen des Sonnenschutzes verlängert aber nicht die empfohlene Aufenthaltsdauer.

Sonnenschutz für die Haut

Tragen Sie das Sonnenschutzmittel ca. 1/2 Stunde vor dem Aufenthalt in der Sonne auf, vergessen Sie nicht die empfindlichen Stellen wie Nase, Ohren, Lippen, Nacken, Fussrücken. Vermeiden Sie auch mit Sonnencreme langes Braten in der Sonne, insbesondere in der Mittagszeit, zwischen 11:00 und 15:00 Uhr, sollten Sie den Aufenthalt im Schatten vorziehen. Auch im Schatten bräunt die Haut und die Bräune hält länger an.

Sonnenschutz für die Augen

Schützen Sie die Augen mit einer Sonnenbrille. Gute Sonnenbrillen haben UV-Schutz und sind polarisiert.

Sonnenschutz für Kinder

Babies und Kleinkinder sollten sich nur wenig in der prallen Sonne aufhalten. Ihre Haut ist besonders empfindlich, jeder Sonnenbrand erhöht das Hautkrebsrisiko. Babies und Kinder sollten eine Kopfbedeckung mit Schirmchen oder eine Sonnenbrille und leichte T-Shirts tragen. Das Sonnenschutzmittel sollte Lichtschutzfaktor 25 oder mehr haben und gegen UV-A- und UV-B-Strahlung schützen.

Erste Hilfe bei Sonnenbrand

Bei leichtem Sonnenbrand helfen kühlende Salben oder Hausmittel wie Wickel mit feuchten Tüchern, Joghurt und Topfen. Bei schwerem Sonnenbrand helfen spezielle Salben von Arzt oder Apotheke. Trinken Sie viel (keinen Alkohol!) und meiden Sie die Sonne bis die Symptome abgeklungen sind

Wir wünschen Ihnen einen schönen Urlaub ohne unangenehme Ereignisse oder Folgen!

www.eugendorf.com

 

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