Buchteln

Böhmische Spezialitäten bei Salzburg genießen vom 18. bis 30. April

Die Böhmische Küche gilt seit jeher als eine der Besten der Welt. Viele Österreichische Spezialitäten finden ihren Ursprung in Tschechien. In Eugendorf, dem “Tor nach Salzburg” haben Sie nun auch die Möglichkeit diese Spezialitäten zu verkosten. Im Gasthof Gastagwirt, der seit jeher Garant für heimische Produkte mit Mehrwert ist, werden die beliebtesten Gerichte der böhmischen Küche für Sie mit Liebe und Sorgfalt zubereitet. Kommen Sie nach Eugendorf und erleben Sie einen kulinarischen Abend der Extraklasse. Kommt Ihnen das auch schon “böhmisch” vor…?

Seit jeher ein beliebter Gasthof nähe Stadt Salzburg – Die Geschichte des Gastagwirt

Schon fast 700 Jahre im Geschäft – und mehr denn je am Puls der Zeit!

Schon seit jeher ist die heutige Bundesstrasse 1 als Haupthandelsweg bekannt. Damals, als das Reisen  noch beschwerlich war, wurden von den Salzburger Bischöfen an schwierigen Wegpassagen sogenannte Vorspannstationen eingerichtet, deren Zweck es war, den Kaufleuten mit Ihren Fuhren bei der Bewältigung von Steigungen und Flussquerungen zu helfen. So auch hier am Eugenbach.  Diese hieß damals – noch in der Zeit vor der Lautverschiebung – die „Taferne am Gachsteig”, also am gachen Steig oder steilen Weg.

Daraus wurde der heutige Gastagwirt.

Schon 1380 wurde uns das „unwiderrufliche, unabdingbare und für immer vererbliche Schankrecht” mit  Brief und Siegel verliehen. Eine Geschichte vom Mittelalter bis in die Neuzeit, von der vieles überliefert wurde, vieles leider auch nicht. Seit 1516, mit den ersten Besitzern Hans und Ursula Gschirr, lässt sich die Geschichte schon genauer dokumentieren. Seither wurde der Gastagwirt immer nur durch Heirat weitergegeben. Viele Generationen haben seither am Erfolg unseres Gasthauses gearbeitet, in guten, aber auch in schlechten Zeiten, in Hungersnöten und Kriegsjahren. Manche waren auch weniger erfolgreich, wie z.B. ein Simon Gmachl vor ca. 200 Jahren, der in einer Nacht beim Kartenspiel das Anwesen halbierte. Sein Bild hängt nun in der Stube und dort ist auch das Kartenspiel nicht mehr gerne gesehen.

Unsere Vorfahren zu Beginn des 20igsten Jahrhunderts hießen Karl. Drei Generationen Anton Karl werden in der Chronik als Gastagwirte genannt. Die Witwe des dritten Anton Karl – der leider viel zu früh verstarb – ist die heutige Seniorchefin des Hauses, Franziska Kaufmann. Nunmehr verheiratet mit Matthias Kaufmann.

Deren Tochter Anneliese und Ihr Mann Fritz Maislinger arbeiten nun daran – wie viele Generationen vor Ihnen – die Jahrhunderte alte Tradition des Gastagwirtes fortzuführen und seinen angestammten Platz an diesem uralten, aber mehr denn je frequentierten Handels- und Reiseweg mit Leben und gutem Geschäft zu erfüllen. Und so Gott will an eines der drei Kinder in der nächsten Generation weiterzugeben.

Die natürliche und vollwertige Küche im Gastagwirt

Das traditionelle Erbe der familiären Gastlichkeit im Gastagwirt wird seit vielen Generationen gepflegt. Von gemütlichen Stuben bis zur einladenden Sonnenterrasse mit großzügiger Spielwiese für die Kleinen -hier spüren Sie die Leidenschaft, mit der die Wirtsleute und ihr Team Ihnen eine schöne Zeit bieten. Außerdem wird im Moment für Sie und die böhmische Spezialitätenwoche die Küche umgebaut, vergrößert und modernisiert!

Einkehren & Geniessen

Erstklassige Produkte, Sorgfalt und Authentizität sind die Grundlage unserer regional und saisonal orientierten Küche. Fleisch, Milch und Eier stammen zu einem großen Teil aus der eigenen Bio-Landwirtschaft, alle anderen Zutaten beziehen wir zum Großteil aus der Region.

Unser Küchenchef versteht es auf besondere Weise, aus diesen sorgfältig ausgesuchten Zutaten ein wahres Festmahl zu zaubern

Saisonell, traditionell oder originell können Sie bei uns mittags gustieren oder abends dinieren. Ganz nach Belieben, jeden Tag aufs Neue.

Reinheit die man schmeckt!

Bewusste Ernährung und gesund geniessen sind hier keine leeren Schlagwörter. Der moderne Gastronomiebetrieb ist in den Jahrhunderten aus einem Gutshof gewachsen und hat seine Wurzeln bis heute nicht verloren. In unmittelbarer Nähe zum Gasthof & Hotel betreiben wir unsere Bio-Landwirtschaft, die viele hochwertige Grundlagen für die herzhafte Küche unseres Restaurants liefert. 

Noch mehr Mehrwert

Der weitläufige Alpaka-Streichelzoo wird Ihre Kinder ebenso beeindrucken wie der Einblick in das landwitschaftliche Geschehen unseres Bio-Bauernhofes. Nutzen Sie diese Gelegenheit für ein besonderes Erlebnis, der Chef des Hauses nimmt sich auch hier gerne für eine Runde Zeit!
P.S.: WIR HABEN EIN BABY – es gab einen klitzekleinen Alpaka-Nachwuchs. Schon deshalb kann sich ein Besuch für Sie lohnen.

Im Gastagwirt – Wo Milch und Honig fließen

Erleben Sie die Highlights einer so beliebten und außergewöhnlichen Küche in Eugendorf. Die Vielfältigkeit und Reichhaltigkeit hat die Gerichte aus dem Westen Tschechiens so berühmt gemacht und ist der Grund warum diverse Gerichte die dort ihren Ursprung haben als typische Gerichte für Österreich oder Süddeutschland gelten. Der Schweinebraten mit Sauerkraut und Knödeln – ein österreichisches Nationalgericht kommt zum Beispiel ebenfalls aus dem ehemaligen Böhmen. Kommen Sie zwischen 18. und 30. April nach Eugendorf und genießen Sie traditionelle Küche in einem traditionsreichen Betrieb. Das Team des Gastagwirts freut sich auf Ihren Besuch.

Rezepte zum nachkochen

Böhmische Powidl-Liwanzen
Zutaten:

  • 20 g Butter (geschmolzen)
  • 15 g Germ
  • 20 g Kristallzucker (für das Dampfl)
  • 180 ml Milch (lauwarm)
  • 130 g Mehl (glatt)
  • 2 Eidotter
  • 2 Eiklar
  • 100 g Butterschmalz
  • 100 g Powidl
  • 100 g Kristallzucker (zum Karamellisieren)
  • 1/2 Vanilleschote (Mark)
  • 1/2 Zitrone (unbehandelt, abgeriebene Schale)
  • Staubzucker (zum Bestreuen)
  • Prise Salz

Für´s Dampf 
Germ, Zucker und Salz in der lauwarmen Milch auflösen. Das gesiebte Mehl in der Milch glatt rühren und dann Eidotter, Vanillemark, Zitronenschale und geschmolzene Butter zugeben. Zugedeckt bei Raumtemperatur 1 Stunde gehen lassen.

Eiklar steif schlagen und unterziehen. In einer Liwanzenpfanne (gusseiserne Pfanne mit runden Vertiefungen) das Butterschmalz erhitzen und Masse in die Vertiefungen einfüllen. (Steht keine Liwanzenpfanne zur Verfügung, so behilft man sich mit Metallringen von etwa 6 cm Ø, die man in eine beschichtete Pfanne setzt.) Pfanne etwas rütteln, damit sich die Masse gut verteilt. Liwanzen etwa 5 Minuten ziehen lassen, wenden und ausbacken. Herausheben, je eine Liwanze mit Powidl bestreichen und mit einer unbestrichenen zusammensetzen. Zucker in einer Pfanne erhitzen, karamellisieren lassen und dünn über die Liwanzen träufeln. Mit Staubzucker bestreuen.

Tipp:
Wenn Sie dazu Zwetschkenröster und Zwetschkensorbet servieren, gerät dieses Dessert noch raffinierter. Statt mit Powidl können die Liwanzen auch mit einer Creme aus Topfen, Eidotter, Crème fraîche, Zucker und einem Schuss Rum gefüllt werden.

Böhmischer Rostbraten für 4 Personen

Zutaten:
4 Scheiben Rostbraten (ca. 180 gr. gut abgehangen, 1 Kg. Kartoffeln, 0,1 ltr. Weißwein, 1/8 ltr. Suppe, 2 Eßl. frisch geriebener Kren ( Meerrettich), 1/8 ltr. Sauerrahm, Salz, Pfeffer, Estragonsaft, Mehl, Öl zum Braten, Alufolie
Rostbraten leicht klopfen, an den Rändern etwas einschneiden.
Beidseitig leicht salzen und pfeffern, auf einer Seite leicht mit Senf einstreichen und in Mehl tauchen.
Rostbraten jetzt mit der bemehlten Seite zuerst in heißes Öl legen und scharf anbraten, umdrehen und anbraten, aus der Pfanne nehmen und in Folie warmhalten.
Den Bratenrückstand mit Weißwein aufgießen und etwas einreduzieren lassen. Jetzt die Suppe zugeben und aufkochen. Die so hergestellt Sauce nach Bedarf nachwürzen.
Jetzt den frisch geriebenen Kren und den Sauerrahm hinzugeben und gut unterrühren.
Kartoffel schälen und in Würfel schneiden, anschließend in heißes Öl geben, leicht anbraten und dann salzen. Rostbraten jetzt hinzugeben und fertigbraten.

Zum servieren den Rostbraten auf einem Teller anrichten und die Kartoffelwürfel hinzugeben.

Böhmische Knödel für 4 Personen 

0,5 Kilogramm Mehl, 0,5 Teelöffel Zucker, 0,5 Würfel frische Hefe, 150 Miligramm Wasser (lauwarm), 1 Ei, 1 Teelöffel Salz
Mehl mit dem Ei und Salz in eine Schüssel geben.
Die Hefe mit dem Zucker im Wasser auflösen und schäumen lassen. Dann die Mischung zu dem Mehl geben.
Den Teig kneten. Er sollte nicht zu klebrig und nicht zu trocken sein. Notfalls noch ein bischen Mehl oder Wasser zugeben.
Dann den zugedeckten Teig an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich die Menge verdoppelt hat. Der fertige Teig sollte mit vielen kleinen Luftblasen gefüllt sein.  
Den Teig mit einem Messer in vier gleich grosse Teile schneiden.
Aus jedem Stück eine Rolle formen.
In einem großen Topf gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Knödel hineingeben.
Rund 20 bis 25 min kochen. Ab und zu wenden.
Die fertigen Knödel noch heiß in Scheiben schneiden.

Weitere Spezialitätenwochen beim Gastagwirt

26. September – 8. Oktober: Gastager Schaf-Aufbratln – Köstliches vom hofeigenen Bio-Lamm
3. – 12. November: Martini-Gansl-Woche

Besuchen Sie Eugendorf – Das Tor nach Salzburg

 

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